Innovativ

High-Tec aus der Raumfahrt für Ihre Wand

Um das Raumschiff und damit das Leben der Astronauten zu schützen, hat die NASA in den 70er Jahren das keramische Hitzeschild für das Space-Shuttle entwickelt. Mit dessen raffinierter Beschaffenheit waren die Grundlagen für mikroverdichtete, dank intensiver Weiterentwicklung nun sogar hauchdünn streichfähige Hochleistungs-Beschichtungen gelegt, von der Sie heute an Ihren Außen- und Innenwänden profitieren können. Entdecken Sie das Geheimnis eines physikalisch hochwirksamen Effekts...

Keramik: Schutz vor Extrembelastung

Die untere Rumpf-Oberfläche des Space Shuttles war die empfindlichste Stelle. Sie musste beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre die extremen Temperaturen von bis zu 1650° C aushalten, die durch die Reibungsenergie mit der Druckfront entstehen. Dies war nur möglich mit gegen Hitze hochresistenten Materialien und einer geringen Wärmeleitfähigkeit wie z. B. Keramik. Gleichzeitig musste jedoch die Hitze auch wieder abgestrahlt werden. Auch hierfür eignen sich keramische Werkstoffe bestens. Die Aufnahmekapazität an Wärmeenergie und Abstrahlwirkung ist um so höher, je größer die Oberfläche der Schutzschild-Struktur ist. Doch das Space Shuttle hatte nur eine Flügelfläche von 250 m2 ...

 

Wie vergrößert man 250m² auf 37.500m²?

... mit Kühlrippen, die nicht da sein durften:Die baulich, in ihren Dimensionen begrenzte Oberfläche des Schutzschildes, sollte so beschaffen sein, dass sie physikalisch für die Wärmeenergie eine sehr viel größere Oberfläche darstellt, was an sich keine neue Idee ist: jede Kühlrippe funktioniert so. Die Herausforderung bestand also darin, eine maximal große "Kühlrippen"-Oberfläche zu finden, die nicht nur leicht und baulich "dünn" sein musste, sondern gleichzeitig so glatt, dass sie beim Eintauchen des Shuttles in die Erdatmosphäre nicht ihrerseits zusätzlichen Reibungswiderstand erzeugen würde. Die Idee: eine Oberfläche von 250 m2, die für die Wärmeabsorbtion physikalisch rund 37.500 m2 bereitstellt, ohne selbst baulich über 250 m2 und wenige Zentimeter Dicke hinauszugehen. Kühlrippen schieden also aus.

Keramik-Bubbles: 150-fache Kugeloberfläche

Grundlage: NASA...
Die Kugelform bot die Lösung: Mikroskopisch kleine Glaskeramikkugeln, deren addierte Oberflächen ein Vielfaches der beanspruchten Grundfläche ergeben und deren kleine Größe eine hohe Glätte der Außenschicht erlauben. Das Ergebnis waren die bekannten "Hitzeschutz-Kacheln", die nach jeder Landung komplett getauscht werden mussten.

Weiterentwicklung: IBT
Diese Keramikkachel-Basistechnologie hat IBT modern weiterentwickelt und deren feste Form "verflüssigt", zur Streichfähigkeit von Fassaden- und Innenraumfarben. Mit dem eigens entwickelten Mix aus haftenden Bindemitteln und vakuumierten Bubbles werden bei einer Schichtstärke des Farbauftrags von nur 0,3 mm, auf einem Quadratmeter Fläche, rund 27 Mio. Bubbles verteilt, die die physikalisch wirksame Aktivfläche eines Wand-Quadratmeters auf das rund 150-fache vergrößern.

Der Nutzen

Deutliche Vorteile

Besseres Wandklima

Wasserdampfdurchlässiger, "atmungsaktiver" Wetterschutz entfeuchtet das Mauerwerk, ist zugleich regendicht und witterungsbeständig und harmonisiert Temperaturextreme und entsprechende Folgekorrosionen

Hohe UV-Licht Resistenz

Die zerstörerische Wirkung von UV-Licht wird extrem minimiert. UV-Licht wird nahezu 100%ig reflektiert.

Weniger Rissbildung

Der hohe Keramik-Anteil harmonisiert die Temperatur: Wärmestrahlung wird reflektiert, dadurch heizt sich eine Fassade weniger auf. Unterschiedliche Temperaturzonen werden ausgeglichen und somit Rissbildung gemindert.

Schmutzabweisend

Schmutz, Rauch und Dünste haften deutlich weniger und können einfach mit klarem Wasser abgesprüht (außen) bzw. mit einem feuchten Tuch abgewischt (innen) werden.

Weniger Algen, Pilze und Moose

Mit apollo A100 bleiben Fassaden weitestgehend frei von Algen, Pilzen und Moosen.

Optimale Haarriss-Sanierung

Rissige Wandflächen sind zuverlässig und leicht zu renovieren; Haarrisse werden dauerhaft überbrückt.