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Produkt

aerius FP310/FP340

Entfeuchtungsputze

HQ-Entfeuchtungsputze

Einziger Sanierputz, der auf feuchten und salzbelasteten
Untergrund dauerhaft funktioniert.

Die Vorteile sprechen für sich

  • Stark entfeuchtend
  • Hoch diffusionsfähig
  • Nicht hydrophobiert
  • Beständig gegen Salze
  • Verhindert Schimmelbildung und Kondensation
  • Kein Modergeruch
  • Frostsicher
  • Hält auf extrem nassen Mauerwerk
  • Leicht zu verarbeiten

Information

Produktinformation aerius Entfeuchtungsputze

Wirkungsweise

Gegen Schimmel & Feuchtigkeit gibt es eine Lösung – Entfeuchtungsputze aerius FP310/FP340

Biologisch. Nachhaltig. Gesund.

Ob bei der Mauerwerksentfeuchtung oder Sockelsanierung – die innovativen Entfeuchtungssysteme von IBT sorgen für eine gezielte Ableitung überschüssiger Feuchtigkeit durch das Mauerwerk hindurch, ohne chemische Zusätze oder invasive Eingriffe.

Dank der spezifischen IBT-Technologie entsteht beim Anmischen ein hochwirksames, kapillaraktives Porensystem. Dieses nutzt den rein physikalischen Effekt der Kapillarwirkung, um Feuchtigkeit aktiv aus dem Mauerwerk zu ziehen. Die Verdunstungsrate an der Oberfläche bleibt dabei stets höher als der Feuchtenachschub – ein kontinuierlicher Trocknungsprozess beginnt.

Durch die Wiederholung natürlicher Feuchtezyklen kommt es im Fundamentbereich zur kontrollierten Anreicherung mineralischer Bestandteile (z. B. Salze, Kalk), die langfristig die kapillaren Aufstiegswege verengen und schließlich dauerhaft verschließen.

Das Ergebnis sind trockene Baukörper, vom Keller bis zum Dach!

Für alle feuchtebelasteten Bereiche geeignet

Der überwiegende Teil der im Mauerwerk enthaltenen Salze verbleibt nach der Trocknung inaktiver Zustand im Wandquerschnitt und verursacht keine weiteren baulichen Schäden.

Salzanteile, die zuvor bereits in die Putzschicht gelangt sind, sind in der Regel mengenmäßig gering. Die hochstabilen Putz- und Porenstrukturen des IBT-Systems nehmen diese sicher auf, regulieren ihre Verteilung und verhindern zuverlässig eine erneute Kristallisation – selbst bei dauerhaft vorhandenen Anionen im System.

Keine nachträgliche Zerstörung durch Salze oder Restfeuchte – die Wand bleibt langfristig trocken und stabil.

Behagliches Raumklima - dauerhaft reguliert und geschützt

Nach Abschluss des Entfeuchtungsprozesses übernimmt das Putzsystem die Aufgabe der Dampfdiffusionsregulierung im Innenraum. Durch seine kapillaraktive Struktur kann es Luftfeuchtigkeit aufnehmen und kontrolliert wieder abgeben – ein natürlicher Feuchtepuffer für Wände.

Die Wirkung wird durch den Einsatz hoch diffusionsoffener Endbeschichtungen (z. B. Silikatfarben mit sehr geringem sd-Wert) zusätzlich verstärkt. So wird effektiv der Kondenswasserbildung an der Wandoberfläche entgegengewirkt – insbesondere bei Temperaturwechseln.

Das aerius-Putzsystem bietet neben der Feuchteregulierung auch bauphysikalische Vorteile:
Durch den hohen Anteil an geschlossenen Kugelporen entsteht eine ausgeprägte Porosität, die sowohl eine effiziente Wärmedämmung als auch eine deutliche Verbesserung der Schalldämmung bewirkt.

1. Physikalisches Wirkprinzip

Die eingesetzte Putztechnologie basiert auf einer diffusionsoffenen, mikroporösen Struktur mit kapillaraktiven Eigenschaften. Durch den ausgeprägten Kapillarsog wird Feuchtigkeit aus dem kapillar durchfeuchteten Mauerwerk effizient aufgenommen und gleichmäßig über die Putzmatrix verteilt.

2. Phasenumwandlung und Verdunstungsmanagement

Die in flüssiger Phase transportierte Feuchtigkeit wird innerhalb der mittleren und oberen Putzlagen in Wasserdampf überführt. Die spezifisch vergrößerte Verdunstungsoberfläche des Putzes – ggf. ergänzt durch eine hochdiffusionsoffene Endbeschichtung – gewährleistet eine kontinuierliche Abgabe der Feuchtigkeit an die Umgebungsluft. Dabei bleibt die Verdunstungsrate konstant über dem kapillaren Feuchtenachschub.

3. Systemische Trocknungszyklen als Feuchtereduktionsmechanismus

Durch fortlaufend wiederkehrende Feuchte-Verdunstungszyklen beginnt bereits in den unteren Mauerwerkszonen ein effektiver Entfeuchtungsprozess. Diese zyklische Dynamik unterbindet ein weiteres vertikales Aufsteigen der Feuchtigkeit im Wandquerschnitt.

4. Ausbildung einer mineralisch-kristallinen Porensperre

Im Zuge der wiederholten Feuchtewanderung kommt es zur sukzessiven Akkumulation löslicher mineralischer Bestandteile (z. B. Sulfate, Nitrate, Carbonate) im Bereich der kapillaren Transportwege. Diese kristallisieren aus und führen zu einer zunehmenden Porenverengung bis hin zur vollständigen Kapillarsperrung.

Ergebnis: Es bildet sich eine permanente, materialimmanente Feuchtigkeitssperre – ganz ohne chemische Zusätze oder Abdichtungssysteme.