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Innovative Zementtechnologie

Beton und Mauermörtel – inspiriert von den alten Baumeistern

Bauten aus der Römerzeit wirken, als wären sie für die Ewigkeit gemacht. Der Grund dafür liegt in einem ganz besonderen Baumaterial – und einem Wissen, das fast verloren gegangen ist.

Das Pantheon in Rom ist ein beeindruckendes Beispiel: Seit fast 2000 Jahren trotzt es Wind und Wetter – und das ganz ohne moderne Technik. Ebenso bemerkenswert sind Bauwerke wie das Kolosseum, monumentale Aquädukte, Hafenanlagen und Amphitheater, die in Ländern wie Italien, Spanien, Griechenland und der Türkei noch heute erhalten sind.

Im Vergleich dazu erscheinen moderne Betonbauten beinahe vergänglich: Ihre durchschnittliche Lebensdauer liegt bei rund 100 Jahren – Autobahnen und Brücken schaffen oft nicht einmal die Hälfte davon.

Unsere Vision: Bauen wie die Römer – für die Zukunft.
Mit langlebigen Materialien nach historischem Vorbild schaffen wir Bauwerke, die Generationen überdauern.

Wir forschen weiter - für die Zukunft nachfolgender Generationen

Alte Baukunst neu gedacht: Was wir von den Römern lernen können

Während moderner Beton häufig so konzipiert ist, dass chemische Veränderungen unterdrückt werden – was langfristig zu Materialermüdung und im Extremfall sogar zum Einstürzen von Brücken führen kann – verfolgten die Römer einen vollkommen anderen Ansatz. Sie setzten auf das Prinzip der dauerhaften Reaktion und natürlichen Selbstheilung: Ihr legendärer Baustoff, das „Opus Caementicium“, war nicht nur ausgesprochen haltbar, sondern so konzipiert, dass er mit der Zeit sogar an Festigkeit gewann. Noch heute halten Teile römischer Wasserleitungen, Hafenanlagen oder Abwassersysteme dem Druck stand – selbst unter der Erde oder im salzhaltigen Wasser.

Ein wesentlicher Faktor dieser Langlebigkeit war die gezielte Auswahl und Reifung der verschiedenen Kalkarten, die in perfekt abgestimmter Weise verwendet wurden. Doch selbst das allein erklärt nicht das ganze Geheimnis dieser bemerkenswerten Dauerhaftigkeit – vielmehr war es die Kombination natürlicher Materialien mit tiefem Verständnis für deren Reaktionsverhalten. Diese Erkenntnisse sind nicht nur aus denkmalpflegerischer und architekturhistorischer Perspektive bedeutsam. Römischer Beton könnte auch einen Beitrag zur Reduktion des heutigen CO₂-Ausstoßes im Bauwesen leisten – durch die Rückbesinnung auf klimafreundlichere, reaktive Baustoffe mit geringerer Energieintensität und längerer Lebensdauer.